Foto Andreas Hartmann

Regisseurin Marjam Azemoun (...) hat das Stück in einem zumeist leisen Bewusstseinsstrom fließen lassen, der dem Schauspieler viel Raum bietet, die Klaviatur der Stimmungen gefühlvoll zu bedienen. Ein paar Quadrate, glänzend und bekritzelt, deuten die Bühne des Namenlosen zwischen Straße, U-Bahnschacht und Stadtparks an. Und so erzählt Hellmann. (...) Hellmann verdichtet Sprache zu Räumen und Räume zu Zeiten. Hellmann ist Verführer und verlorener. Setzt eine weiße Maske auf, schmeichelt, wiegt sich in femininen Posen, spielt den Clown, das personifizierte Spiegelbild, den Irrgänger mit Sezierer-Blick. Er ändert Rhythmus, Tonhöhe und Sprechgeschwindigkeit, legt sich ins angedeutete Gras und sinniert schadenfroh, um dann mit den Augen das Nichts zu fixieren. Und gibt so dem Text eine völlig neue Lesart (...)  Kritik Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Stephanie Drees

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Die Nacht kurz vor den Wäldern von Bernard-Marie Koltès - BrotundSpieler / Azemoun, Hellmann, Farhadian
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Foto Karsten Schaarschmidt, 2015

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